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| Religionskritik |
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Stollbergs Inferno
M.S. Salomon, 16.00 Euro, Roman, 240 Seiten, kartoniert
Ein Philosophie-Thriller über die Hölle, die Revolte und das Absurde.
Der Religionskritiker Jan Stollberg stirbt während einer Vorlesung und findet sich, zu seinem maßlosen Erstaunen und Entsetzen, in der christlichen Vorhölle wieder, die tatsächlich so aussieht, wie die katholische Kirche es seit Jahrhunderten predigt. Wie er sind dort alle Philosophen gefangen, die aufklärerisches Gedankengut vertreten haben, von Immanuel Kant bis Friedrich Nietzsche, von Karl Marx bis Albert Camus. Der unmittelbar bevorstehende Abtransport Ludwig Feuerbachs zur "Himmlischen Rampe" wird für die gepeinigten Gefangenen zum Anlass, die höllischen Zustände nicht länger nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern — sie planen den Aufstand gegen die Diktatur Gottes...
Stollbergs Inferno ist ein spannender philosophischer Roman, der den Lesern in den Dialogen der gefangenen Philosophen die Erkenntnisse der großen Denker der Menschheit auf unterhaltsame, aber nie verniedlichende Weise näher bringt. Als kritisches Update zu Dantes Göttlicher Komödie gibt der Roman einen rasanten Überblick über 500 Jahre Kulturgeschichte. In gewisser Weise kann das Buch als "Sophies Welt für Erwachsene" gelesen werden — nicht nur wegen Stolbergs amouröser Abenteuer in der "Vorhölle der Unkeuschen", sondern vor allem, weil es um die "letzten Fragen" geht, um den Kampf mit dem Absurden, den letztlich wohl vergeblichen Versuch, der endlichen menschlichen Existenz dauerhaften Sinn zu verleihen.
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| Deschner
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Deschner |
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Autorenporträt
Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat; studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Roman
- Die Nacht steht um mein Haus- (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen seiner Streitschrift -Kitsch, Konvention und Kunst- zum Skandal steigerte. Seit 1958 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Schriftsteller lebt in Haßfurt am Main. 1988 wurde er mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. |
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Kriminalgeschichte des Christentums
von Karlheinz Deschner, Preis: EUR 12,90, Broschiert - 653 Seiten - Rowohlt Tb.,
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 3499611317
Kurzbeschreibung
Band 6 (Das Hochmittelalter) des von Deschner auf zehn Bände angelegten Jahrhundertwerks.
Ein Mann deckt auf!, 14. Juni 2002
Rezensentin/Rezensent aus Hannover, Niedersachsen Deutschland
Dieser 6. Band von Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" befasst sich mit dem 11. und 12. Jahrhundert. Er behandelt dabei alle wesentlichen Ereignisse von Heinrich II. bis hin zu Barbarossa und den ersten Kreuzzügen. Was dieses Buch, ebenso wie die anderen Werke Deschners, so lesenswert macht, ist zum einen sein ehrlicher Schreibstil, zum anderen die Fundiertheit seiner Recherchen (allein die letzten 100 Seiten des Buches bestehen aus Quellenangaben und Literaturverweisen!).
Ich kann dieses Buch nur jedem, der bereit ist, einen kritischen Blick in die fragwürdigen Hintergründe der am weitesten verbreiteten Religion, dem Christentum, zu riskieren, nur wärmstens empfehlen.
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Kriminalgeschichte des Christentums, Bd.2, Die Spätantike
von Karlheinz Deschner, EUR 24,00, Gebundene Ausgabe - 677 Seiten - Rowohlt, Reinbek
Erscheinungsdatum: 1989
ISBN: 3498012770
Kurzbeschreibung
Der zweite Band dieses Werkes führt die christliche Chronique scandaleuse bis an das Ede des Altertums. Die Erzählung beginnt mit der Teilung des Römischen Reiches (395) und malt in sieben Kapiteln ein schauriges Tableau wandernder Völkerschaften, korrupter Kirchenfürsten, horrender Höflingscliquen, angeblich
gottsgewollter Ketzerabschlachtungen, allerchristlichster Folterkunststücke und Schreckensakte - wie etwa die von Erzbischof Kyrill Anno Domini 415 in einer Kirche von Alexandria angeregte grausige Zerstückelung der berühmten Philosophin Hypatia.
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Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.
von Horst Herrmann, gebundene Ausgabe - 351 Seiten - Orbis, Dezember 1998
Klappentext
"Die strenge Morallehre der Kirche leitet das natürliche verlangen nach Sexualität um in die Lust an Grausamkeit: an Hexenjagden, Martern und Hinrichtungen."
Der Autor über sein Buch
"Das Christentum, die blutigste aller Religionen"
Wenn ich, als früherer Theologieprofessor, ein solches Buch veröffentliche, hat das einen Zweck: Kein Hass, keine Abrechnung, keine Rache (dafür ist mir meine Arbeit zu schade und die heutige Kirche zu unwichtig), sondern notwendige Aufklärung über gewaltbestimmte Tatsachen und Mentalitäten, die noch immer, Jahrhunderte nach Kant, Goethe, Nietzsche, verschwiegen und verdrängt werden. Ein solches Buch, längst ein Bestseller, legt neue Perspektiven auf eine infame Sexualitätsunterdrückung und Blutgier frei - und die Zigtausende, die es unvoreingenommen lasen, wissen, was ich meine. Die anderen, die noch immer im Pferch sind und häufig genug aus bloßem Unsinn Tiefsinn schürfen (weil sie in der sog. Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik nichts anderes hören dürfen), sollen getrost bei ihren Meistern bleiben. An der Tatsache, dass die Kirche tot ist, wir aber die physischen und psychischen Grausamkeiten, für die sie verantwortlich ist und bleibt (weit über das lächerlich verspätete und verkürzte "Schuldbekenntnis" des jetzigen Papstes hinaus), aufarbeiten haben, führt kein Weg vorbei. Ich schreibe aber nicht für Schafe, sondern für Menschen, die auf dem Weg in eine neue Zeit sind und sich zurecht von den Übeln früherer Glaubenswelten verabschieden wollen. Im übrigen: Dass Christen auch heute noch (etwa in Lateinamerika) foltern, scheint keinem von den vielen Theologen und Bischöfen aufgefallen zu sein, die sich in Deutschland aus allgemeinen Steuermitteln (nicht aus der Kirchensteuer!!!) aushalten lassen. Blind sind sie und Führer von Blinden.
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Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.
von Horst Herrmann, gebundene Ausgabe - 351 Seiten - Orbis, Dezember 1998
Klappentext
"Die strenge Morallehre der Kirche leitet das natürliche verlangen nach Sexualität um in die Lust an Grausamkeit: an Hexenjagden, Martern und Hinrichtungen."
Der Autor über sein Buch
"Das Christentum, die blutigste aller Religionen"
Wenn ich, als früherer Theologieprofessor, ein solches Buch veröffentliche, hat das einen Zweck: Kein Hass, keine Abrechnung, keine Rache (dafür ist mir meine Arbeit zu schade und die heutige Kirche zu unwichtig), sondern notwendige Aufklärung über gewaltbestimmte Tatsachen und Mentalitäten, die noch immer, Jahrhunderte nach Kant, Goethe, Nietzsche, verschwiegen und verdrängt werden. Ein solches Buch, längst ein Bestseller, legt neue Perspektiven auf eine infame Sexualitätsunterdrückung und Blutgier frei - und die Zigtausende, die es unvoreingenommen lasen, wissen, was ich meine. Die anderen, die noch immer im Pferch sind und häufig genug aus bloßem Unsinn Tiefsinn schürfen (weil sie in der sog. Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik nichts anderes hören dürfen), sollen getrost bei ihren Meistern bleiben. An der Tatsache, dass die Kirche tot ist, wir aber die physischen und psychischen Grausamkeiten, für die sie verantwortlich ist und bleibt (weit über das lächerlich verspätete und verkürzte "Schuldbekenntnis" des jetzigen Papstes hinaus), aufarbeiten haben, führt kein Weg vorbei. Ich schreibe aber nicht für Schafe, sondern für Menschen, die auf dem Weg in eine neue Zeit sind und sich zurecht von den Übeln früherer Glaubenswelten verabschieden wollen. Im übrigen: Dass Christen auch heute noch (etwa in Lateinamerika) foltern, scheint keinem von den vielen Theologen und Bischöfen aufgefallen zu sein, die sich in Deutschland aus allgemeinen Steuermitteln (nicht aus der Kirchensteuer!!!) aushalten lassen. Blind sind sie und Führer von Blinden. |
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